Neuerungen

+++Neu ab 01.01.2018+++Neu ab 01.01.2018+++Neu ab 01.01.2018+++

Aktuelle Probleme im Gesundheitswesen

Ab dem 01.01.2018 ändern sich die Bedingungen zur Verordnung von Medikamenten und Heil-/Hilfsmitteln.

Jede Praxis erhält indikationsbezogen (auf bestimmte Medikamentengruppen/Diagnosen bezogen) Vorgaben der Krankenkassen/der Kassenärztlichen Vereinigung, welches Medikament zu welchen Preisen bei welcher Krankenkasse zu verordnen ist. Dabei wird in erstrangige und nachrangige Medikamente unterschieden und solche, die im speziellen Falle gar nicht zu verordnen sind. Abweichungen davon sind generell zu begründen und können zu Regressen führen.

Darüber hinaus darf das „aut idem-Kreuz“ nur noch bei medizinischer Indikation gesetzt werden.

Was heißt das für den einzelnen?

Zunächst einmal nichts Neues, denn auch bisher wurden Medikamente bereits durch die Apotheke mehr oder weniger großzügig ausgetauscht. Für die Zukunft hat nun der Arzt darauf zu achten, dass Medikamente indikationsgerecht (also für die jeweilige Diagnose zugelassen) und nach den von der jeweiligen Krankenkasse geschlossenen Rabattverträgen verordnet werden. Ein eventueller Austausch hat nach strengen Gesichtspunkten zu erfolgen, und das Argument „Ich möchte aber lieber dieses oder jenes Medikament haben“ wird es in Zukunft nicht mehr geben. Medikamente ebenso wie Heil- oder Hilfsmittel (z. B. Physiotherapie) werden nur noch nach streng medizinischen Gesichtspunkten zu verordnen sein. Anderenfalls drohen Kassen und KV mit der Herkules-Keule Regress. Das heißt für den verordnenden Arzt: Erstattung der Kosten und ggf. Strafen in Form von Honorarabzug.

Wir bitten alle unsere Patienten das zur Kenntnis zu nehmen und dabei zu bedenken, dass dies alles nicht unsere Idee ist, und dass diese „Neuerungen“ auch uns das Leben nicht leichter machen.

 

Ihr Praxis-Team